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Baulexikon – Fachbegriffe rund ums Hausbauen | MeinHaus.bayern

Baulexikon

Schlagen Sie Fachbegriffe aus den Bereichen Hausbau, Architektur, Planungsrecht und Sanierung einfach von A bis Z nach.

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A

Abbund
Maßgerechtes Anreißen, Bearbeiten und Zusammenpassen von Bauholz für Tragwerke wie den Dachstuhl.
Abstandsfläche
Die vorgeschriebene Fläche vor den Außenwänden von Gebäuden, die unbebaut bleiben muss, um Belichtung, Belüftung und Brandschutz zu gewährleisten.
Anker
Bauteile (meist aus Stahl), die Zugkräfte aufnehmen und Bauteile wie Wände und Decken kraftschlüssig miteinander verbinden.

B

Balken
Ein vorwiegend auf Biegung beanspruchtes, tragendes Bauteil (meist aus Holz, Stahl oder Stahlbeton).
Bauantrag
Offizieller Antrag bei der zuständigen Behörde (Bauamt) zur Erlangung einer Baugenehmigung für ein Bauvorhaben.
Bebauungsplan
Satzung einer Gemeinde, die rechtsverbindliche Festsetzungen für die städtebauliche Ordnung und Bebauung eines Gebietes enthält.
Beton
Künstlicher Stein, der aus einem Gemisch von Zement, Gesteinskörnung (Kies, Sand) und Wasser durch Erhärten entsteht.

C

Chubbschloß
Möbelschloß ohne Zuhaltung.
Corten-Stahl
Wetterfester Baustahl, der auf der Oberfläche durch Witterungseinflüsse eine schützende Rostschicht bildet.

D

Dämmung
Bauliche Maßnahme zur Reduzierung des Durchgangs von Wärme (Wärmedämmung) oder Schall (Schalldämmung).
Dachstuhl
Die tragende Konstruktion (meist aus Holz) für die Dachhaut eines Gebäudes.
Dampfsperre
Bauteilschicht (oft eine Folie), die das Eindringen von Wasserdampf (Diffusionsstrom) in die Wärmedämmung vollständig oder weitgehend verhindert.

E

Energieausweis
Dokument, das den energetischen Standard eines Wohngebäudes bewertet und Auskunft über dessen Energieeffizienz gibt.
Erdgeschoss
Das Geschoss eines Gebäudes, das in der Regel zu ebener Erde oder leicht darüber liegt.
Estrich
Fugenloser Bodenaufbau, der den Untergrund für den eigentlichen Fußbodenbelag bildet oder teils selbst als Nutzschicht dient.

F

Fassade
Die gestaltete, sichtbare Außenhülle (Vorderseite oder Hauptansicht) eines Gebäudes.
First
Die obere, meist waagerechte Schnittkante von zwei geneigten Dachflächen.
Fundament
Die Basis eines Bauwerks, die dazu dient, die Bauwerkslasten sicher in den Baugrund abzuleiten.

G

Gaube
Dachaufbau in der geneigten Dachfläche, der zur Belichtung und Belüftung der Dachräume dient (z.B. Schleppgaube, Fledermausgaube).
Giebel
Der obere, meist dreieckige Teil einer Außenwand, der das Dach an der Stirnseite abschließt.
Grundriss
Horizontalschnitt durch ein Bauwerk zur Darstellung der Raumaufteilung und der Wände.

H

Haarriß
Bedingt durch Schwinden, zu hohe Beanspruchung, zu schnelle Austrocknung usw. entstehen feine Risse in Putz, Beton, Mörtel usw.
Handlauf
Oberer Abschluß des Geländers (Griffstab), der zum Festhalten und als Führungshilfe dient.
Hartholz
Holzsorten, die große Dichte und Festigkeit aufweisen, z.B. Buche oder Eiche.
Hausanschluß
Zusammenschluß der Ver- und Entsorgungsleitungen und Installationsleitungen in einem Haus.
Hebeanlage
Fäkalien- und Abwasserhebeanlage zur Entwässerung unterhalb der Rückstauebene.
Hinterlüftung
Belüfteter Raum zwischen einer tragenden Wandkonstruktion und einer Fassadenverkleidung.
Hintermauerung
Innenliegende tragende Wand eines zweischaligen Mauerwerkes.
Hirnholz
Sichtbare Holzfläche, waagerecht geschnitten zur Faser.
Hochlochziegel
Vertikal gelochte Mauerziegel, die bessere Wärmedämmeigenschaften und ein geringeres Gewicht gegenüber Vollziegel aufweisen.
Hohlprofil
Profile, die einen Hohlraum einschließen.
Holzpellet
Brennstoff, der aus Abfällen der Holzverarbeitung hergestellt wird.
Holzwolleleichtbauplatten
Platten aus mineralischen Bindemitteln und Holzwolle, die z.B. als Dämmmaterial fungieren.
Hüttenstein
Werkstein aus Bindemitteln und körniger Schlacke.
Hypokaustenheizung
Heizsystem zur Erwärmung von Wänden und Fußböden.

I

Imprägnierung
Behandlungen, die in das Material eindringen und einen Schutz gegen Verwitterung bieten.
Injektion
- Verfahren zur Trockenlegung feuchter Außenwände
- Einspritzen von Verfestigungsmitteln zur Stabilisation bzw. Abdichtung eines Baugrundes.
Installation
Umfassen alle erforderlichen Einbauten (Anschlüsse, Leitungen, Geräte u.s.w.) zur Ver- und Entsorgung von Gebäuden mit Sanitär-, Lüftungs-, Heizungs- und Elektroanlagen.
Isolierglas
Verbundglas mit besseren wärme- und schallschutztechnischen Eigenschaften.

K

Klinker
Unter hohen Temperaturen gebrannte Ziegelsteine, die wasserabweisend und sehr widerstandsfähig sind.
Kniestock (Drempel)
Die an der Traufseite über die Decke des letzten Vollgeschosses hinausgemauerte Außenwand, auf der die Dachkonstruktion aufliegt.

L

Läufer
Stein in einem Mauerwerk, der in Längsrichtung eingebracht wird.
Lagerfuge
Horizontale Fuge in einem Mauerwerk.
Langlochstein
Der Mauerstein ist parallel zur Lagerfläche gelocht.
Lasur
Transparenter Anstrich, bei dem die Struktur des Untergrunds (z.B. Holzmaserung) sichtbar bleibt.
Laterne
Verglaster, erhöhter Dachaufbau zur Belichtung und Belüftung.
Laubengang
Offener Außengang zur Erschließung der einzelnen Wohnungen.
Leerrohr
Rohre zum späteren Einziehen von Leitungen und Kabeln.
Lehrgerüst
Konstruktion, auf der die Schalung für Beton aufliegt, oder die als Unterlage für eine Gewölbemauerung dient, bis das Bauteil abgebunden ist.
Leibung (Laibung)
Seitliche, innere Wandflächen an Fenstern oder Türen.
Leimfarbe
Umweltverträgliche Farbe aus Zellulose- oder Knochenleim, Kreide und geringen Mengen Titandioxid.
Loggia
- Einseitig offener Raum innerhalb der Gebäudehülle
- Halbgeöffnete auf Pfeilern ruhende Bogenhalle.
Lüftung
Auswechselung von verbrauchter Luft gegen frische Luft in Gebäuden.
Luftschall
Schall, der sich in der Luft ausbreitet (siehe Bauakustik / Schallschutz).

M

Magerbeton
Beton mit nur einem sehr geringen Zementanteil, oft als Sauberkeitsschicht genutzt.
Maisonette
Wohnung in einem Geschoßwohnungsbau, die über zwei oder mehr Geschosse mit einer eigenen innenliegenden Treppe verbunden ist.
Mansarddach
Die einzelne Dachfläche besteht aus einer zunächst steilen (untere Dachfläche) und dann flachen (obere Dachfläche) Neigung.
Massivbauweise
Konstruktionen aus Beton, natürlichen oder künstlichen Steinen (im Gegensatz zur Leicht- oder Holzbauweise).
Mauerverband
Fachmännische Anordnung und Überlappung von Mauersteinen zu einer stabilen Wand (z.B. Kreuzverband).
Mergel
Sedimentgestein, das aus Ton und Kalk besteht.
Mezzanin
Ein eingefügtes Zwischengeschoß (Halbgeschoss).
Mineralien
Natürliche anorganische Stoffe der Erdkruste.
Mineralwolle
Loser oder mattenartiger Dämmstoff (z.B. Steinwolle oder Glaswolle), hitzebeständig und nicht brennbar.
Mörtel
Gemisch aus Bindemittel (Zement oder Kalk), Zuschlagstoffen (Sand) und Wasser. Je nach Mischungsverhältnis gehören sie verschiedenen Mörtelgruppen an.

N

Nagelfluh
Natürlicher Stein (Konglomerat), der wie grober Beton aussieht.
Naturstein
Aus der Natur entstandenes und natürlich abgebautes Gestein.
Natursteinmauerwerk
Umfasst verschiedene Mauerwerksarten aus Naturstein (z.B. Trockenmauerwerk, Bruchsteinmauerwerk, Zyklopenmauerwerk, Quadermauerwerk, Schichtenmauerwerk).
Naturwerkstein
Speziell bearbeiteter Naturstein für bauliche Zwecke.
Neopren
Produktname für einen bestimmten synthetischen Kautschuk (Chloropren-Kautschuk).
Nettofläche
Nutzfläche zuzüglich anfallender Verkehrsflächen in einem Gebäude.
Norm
Verbindliche oder standardisierte Vorgabe, z.B. DIN-Norm für Maße oder Qualität.
Nutzfläche
Die Nutzfläche ist derjenige Teil der Netto-Grundfläche, der der Nutzung des Bauwerkes aufgrund seiner Zweckbestimmung dient. Gliedert sich in Hauptnutzfläche (HNF) und Nebennutzfläche (NNF).
NF
Abkürzung für "Normalformat" bei Mauersteinen (übliches Standardmaß).

O

Oberflächenwasser
Das durch Niederschlag bedingte abfließende Wasser auf der Erdoberfläche.
Obergurt
Oberer, tragender Stab eines Trägers (z.B. bei einem Fachwerkträger).
Oberlicht
Verglasung im oberen Bereich eines Raumes oder Gebäudes, wie z.B. hochliegendes Fensterband oder Verglasung über Türen.
Ölfarbe
Ein Anstrich mit trocknenden Ölen (häufig Leinöl) als Bindemittel.
Ortbeton
Beton, der direkt an der Baustelle in die Schalung eingebracht wird und dort aushärtet.
Ortgang
Der seitliche Dachrand an der Giebelseite eines Gebäudes.

P

Packlage
Grobe Gesteinsschicht als Unterbau befestigter Außenflächen oder Straßen.
Paneel
- Holz-, Kunststoff-, Stahlplatte oder anderes zur Verkleidung von Wänden oder Decken
- Füllung einer Holzvertäfelung.
Pergola
Offene und oft rankenbewachsene Konstruktion zur Überspannung von Terrassen, Höfen oder Wegen.
Perlite
Dämmstoff, aus Vulkangestein gewonnen und meist verwendet für lose Schüttungen zur Wärmedämmung.
Pfette
Waagerechter Längsbalken der Dachkonstruktion, der die Last der Sparren trägt.
Pfettendach
Dachkonstruktion, bei der die Sparren auf längsverlaufenden Balken (Pfetten) aufliegen.
Photovoltaik
Direkte Stromgewinnung aus der Sonnenstrahlung mittels Solarzellen.
Pigmente
Natürlich oder künstliche farbgebende Substanzen, die in Anstrichstoffen verwendet werden (oft auch als Schutz vor UV-Einstrahlung).
Porenbeton
Wärmedämmender, massiver Leichtbeton (oft Gasbeton genannt) mit vielen kleinen Lufteinschlüssen.
Porphyr
Hartes vulkanisches Naturgestein, oft als Straßen- oder Terrassenbelag verwendet.
Potentialausgleich
Elektrische Sicherheitsmaßnahme: Beseitigung von unterschiedlichen elektrischen Kräften bei aufgeladenen Körpern, wie z.B. zwischen Rohrleitungen im Haus.
Pultdach
Dachform, die nur eine einzige, einseitig geneigte Dachfläche aufweist.
Pumpbeton
Geschmeidiger Frischbeton, der über Rohrleitungen und Schläuche direkt zum Bauteil gepumpt werden kann.
Putzträger
Drahtgeflechte, Matten und dgl., die zur besseren Putzhaftung auf glatten Untergründen angebracht werden.

Q

Quadermauerwerk
Hochwertiges Natursteinmauerwerk mit exakt rechtwinklig bearbeiteten Werksteinen (Quadern).
Quarzsand
Häufig verwendeter Zuschlagstoff auf dem Bau (z.B. für Putze und Mörtel). Quarz ist ein sehr hartes Naturvorkommen.

R

Rabitzgewebe
Putzträger aus feinem verzinktem Drahtgewebe zur Aufnahme von Mörtel.
Radiator
Sichtbarer Heizkörper zur Erwärmung der Raumluft.
Rapputz
Grob abgezogene, einlagige Putzschicht, vornehmlich in Keller- oder Dachräumen angewandt.
Raumteiler
Elemente, die einen großen Raum optisch oder funktional unterteilen, z.B. Einbauschränke, Regale oder leichte Trennwände.
Regenfallrohr
Kunststoff- oder Metallrohr, das das Niederschlagswasser von Dächern oder Balkonen senkrecht nach unten führt.
Regenschutzschiene
In der Regel aus Aluminium bestehendes Profil, das im unteren Bereich des Blendrahmens von Türen oder Fenstern eingearbeitet ist, um Schlagregen abzuleiten.
Revisionsöffnung
Zugangsklappe oder Öffnung, die den nachträglichen Zugang zu versteckten Installationen, Rohren oder Kabeln ermöglicht.
Riegel
Waagerechtes Konstruktionsholz bei Fachwerkwänden (zwischen den senkrechten Stielen).
Ringbalken
Ein umlaufendes, ringförmiges Bauteil (meist Stahlbeton) im Mauerwerk, um die Wände zusammenzuhalten und Lasten gleichmäßig zu verteilen.
Rinnenheizung
Elektrische Begleitheizung in Dachrinnen, um das Einfrieren und Verstopfen durch Eisbildung zu verhindern.
Röhrenspanplatte
Spanplatte mit röhrenförmigen Hohlräumen, häufig verwendet als leichter Kern bei Innentüren.
Rohbau
Fertiggestelltes Gebäude inkl. Dachkonstruktion, jedoch ohne Ausbauarbeiten (Fenster, Putz, Installationen).
Rücklauf
Die Rohrleitung, in der das abgekühlte Heizungswasser vom Heizkörper zurück zum Kessel fließt.
Rückstauebene
Die höchste Ebene, bis zu der das Wasser in der öffentlichen Kanalisation steigen kann (meist Straßenoberkante), bevor ein Rückstau in tieferliegende Räume drückt.

S

Satteldach
Die häufigste, klassische Dachform, bestehend aus zwei entgegengesetzt geneigten Dachflächen, die sich am First treffen.
Schalung
Die Gussform (meist aus Holz oder Stahl), in die flüssiger Beton eingefüllt wird.
Sockel
Der unterste Teil einer Gebäudeaußenwand, der direkt an das Erdreich oder Fundament anschließt.
Sparren
Die geneigten, von der Traufe bis zum First verlaufenden Balken der Dachkonstruktion, auf denen die Dacheindeckung montiert wird.

T

Taupunkt
Die Temperatur, bei der die Feuchtigkeit aus der Luft als Kondenswasser ausfällt.
Tragwerk
Das zusammenhängende System der lastabtragenden Bauteile eines Gebäudes (Statik).
Treppe
Konstruktion aus Stufen zur Überwindung von Höhenunterschieden zwischen Geschossen.

U

Überzug
Oberhalb einer tragenden Ebene angeordneter Träger, Gurt oder Balken.
Umbauter Raum
Rauminhalt eines Baukörpers (Brutto-Rauminhalt), der durch Grund-, Außenwand- und Dachfläche definiert ist.
Umkehrdach
Sonderform des Flachdachs: Die Wärmedämmung wird (umgekehrt zur Norm) oberhalb der äußeren Dachabdichtung angeordnet.
Unterboden
Die stabilisierende Bodenschicht (z.B. Estrich), die sich direkt unter dem sichtbaren Bodenbelag befindet.
Untergurt
Unterer, Zug- und Druckkräfte verbindender Stab eines Tragwerkes oder Fachwerkträgers.
Unterspannbahn
Wasserdichte, aber oftmals diffusionsoffene Folie, die unter der Dachdeckung auf den Sparren verlegt ist, um das Eindringen von Feuchtigkeit oder Flugschnee in die Dämmung zu verhindern.
Unterzug
Ein Träger (aus Beton, Holz oder Stahl), der unterhalb einer tragenden Decke sichtbar angeordnet ist, um Lasten abzufangen.
U-Wert
Wärmedurchgangskoeffizient (früher k-Wert): Diese Orientierungshilfe für Bauherren gibt an, wie viel Energie bei einem Temperaturunterschied von 1 Kelvin durch 1 qm eines Bauteils fließt (W/m²K). Je kleiner der U-Wert, umso besser die Dämmwirkung!

V

Verblendmauerwerk
Äußere, sichtbare und nicht tragende Wandschicht, z.B. aus Klinkersteinen, die zum Schutz der dahinterliegenden Konstruktion dient.
Vollgeschoss
Ein Geschoss, dessen Deckenhöhe über den gesamten Grundriss der landesrechtlichen Vorgabe für Wohnräume entspricht und somit zu den Hauptgeschossen zählt.

W

Walmdach
Eine Dachform, die nicht nur auf der Traufseite, sondern auch auf den Giebelseiten (den Walmen) geneigte Dachflächen besitzt.
Wärmedämmung
Konstruktive Maßnahmen am Haus, um den Wärmeverlust durch die Gebäudehülle (Wände, Dach) im Winter zu verringern.
Wohnfläche
Die nutzbare Grundfläche eines Wohnraums, welche nach den genauen Vorgaben der Wohnflächenverordnung berechnet wird.

Z

Zähler
Gerät, das Verbrauchs-Mengen ermittelt, wie z.B. der Wasser-, Strom- oder Gaszähler.
Zange
Trägerpaar (z.B. zwei Holzbretter oder Balken), das beidseitig an Stützen, Sparren und dgl. zur Aussteifung befestigt wird.
Zarge
Der fest mit dem Mauerwerk verbundene Fenster- oder Türrahmen.
Zeltdach
Dachform mit mindestens drei gegeneinander geneigten Dachflächen, die in einer gemeinsamen Spitze (ohne First) zusammenlaufen.
Zementestrich
Vielseitiger, robuster Estrich auf Zementbasis, dessen Haupt-Eigenschaft eine hohe Druckfestigkeit und Feuchtigkeitsresistenz ist.
Ziegel
Abhängig von Einflußfaktoren wie Zusammensetzung der Tonerde, enthaltene Oxide, Zusätze und Bedingungen beim Brennen, entstehen verschiedene kristallartige Gitterstrukturen und damit der klassische gebrannte Bau-Ziegel.
Zuhaltung
Die inneren, mechanischen Sperrelemente eines Türschlosses, die erst durch den richtigen Schlüssel freigegeben werden.
Zuschlagstoff
Künstliche oder natürliche Gesteinskörnungen (Kies, Sand), die z.B. als Basis für Beton oder Mörtel untergemischt werden.
zweiläufig
Bezeichnet zwei in unterschiedliche Richtung laufende Treppenläufe, in die zur Richtungsänderung ein Zwischenpodest eingebaut ist.
zweischalig
Wandkonstruktion, die aus zwei Schichten (Tragschale innen, Vormauerschale außen) und oftmals einem Dämm-Kern dazwischen besteht.
Zyklopenmauerwerk
Historisches oder gestalterisches Natursteinmauerwerk mit polygonaler (unregelmäßiger) Bruchstein-Ansicht, bei dem Fugen und Steine wild aneinandergefügt sind.